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Entsorgung von Mineralfasern

12.01.2018 10:03

Geänderte Vorschriften zur Sammlung und Entsorgung von künstlichen Mineralfasern

Mineralfasern, die in der EU vor 2002 produziert wurden, sind aufgrund ihrer asbestähnlichen Eigenschaften als gefährlicher Abfall einzustufen. Daher sind Änderungen bei der Sammlung und Entsorgung von Mineralwolle notwendig. Künstliche Mineralfasern (Mineralfaser-, Tell-, Stein- und Glaswolle) dürfen auf gar keinen Fall mehr im Bauschutt, in den Baurestmassen oder im Sperrmüll gesammelt werden.

Dies gilt auch für Abfälle aus Materialverbunden, die Mineralfasern enthalten, wie gedämmte Rohre oder mit Mineralfasermatten geklebte Gipsplatten. Alle Mineralfasern müssen in dicht verschlossenen Big Bags gesammelt und anschließend an einen Entsorger zur ordnungsgemäßen Deponierung übergeben werden.

Entsorgung von Kleinmengen

Kleinmengen an Mineralfasern aus Privathaushalten können wie bisher auf dem Wertstoffhof der Gemeinde Schleedorf in haushaltsüblichen Mengen kostenlos abgegeben werden. Bitte die Mineralwolle unbedingt staubdicht in Säcken verpackt zum Altstoffsammelhof anliefern oder vorher einen dafür vorgesehenen BIG BAG beim Wertstoffhof holen und die Mineralfasern darin verpacken.

Entsorgung von größeren Mengen

Wenn Sie bereits im Vorfeld wissen, dass bei einer Sanierung, einem Umbau oder Abbruch eines Gebäudes größere Mengen an Mineralfasern anfallen, dann kontaktieren Sie bitte ein Entsorgungsunternehmen Ihrer Wahl, damit das Material ordnungsgemäß entsorgt werden kann.

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