Neuer Fahrplan 2017

 

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Der jährlich europaweit umgesetzte Fahrplanwechsel findet heuer am 11. Dezember statt. „Salzburg hält beim Regionalverkehr am Kurs fest, das Angebot sukzessive auszuweiten. Im Bahnverkehr können wir mit vier zusätzlichen S-Bahn Zügen vor allem im Pinzgau einen Akzent setzen. Im Regionalbusverkehr kommt es neben vielen kleinen Maßnahmen vor allem am Musterkorridor zwischen Salzburg und Bad Ischl zu einer Fahrplanerweiterung. Erfreulich sind auch die neuen Verbindungen der ÖBB im Fernverkehr. Mit direkten NightJet Verbindungen von Salzburg nach Italien und Direktzügen von Wien nach Zell am See rückt Salzburg als wichtiger Knotenpunkt im überregionalen Bahnverkehr weiter ins Zentrum“, fasst Landesrat Hans Mayr die wichtigsten Neuerungen zusammen.
 
Salzburg Vorreiter bei der digitalen Schülerfreifahrt
Nach einer Testphase im Frühjahr wurde mit Schulbeginn die digitale Schülerfreifahrt am Smartphone als vollwertiger Fahrausweis eingeführt. Der Salzburger Verkehrsverbund nimmt hier eine Vorreiterrolle in ganz Österreich ein. Bereits 14.120 Schülerinnen und Schüler haben ihre s’COOL-CARD oder SUPER s’COOL-CARD digital auf ihr Smartphone geladen. Die Aktion wird gemeinsam mit ‚akzente Salzburg‘ durchgeführt. Heuer haben übrigens bereits mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler die SUPER s’COOL-CARD gewählt. Diese Aufzahlungsvariante für Schüler und Lehrlinge kostet 96,- Euro und gilt ein Jahr lang als Netzkarte für das ganze Bundesland Salzburg.
 
Salzburg AG: Obus Linie 9 nimmt Betrieb auf
Mit Fahrplanwechsel nimmt die neue Obuslinie 9 den Betrieb auf. Damit wird der Stadtteil Taxham mit einer dritten Obuslinie an das Stadtzentrum angebunden. „Die Obuslinie 9 wird zwischen Taxham – Zentrum und Justizgebäude verkehren. Im Frühverkehr führt die Linie 9 bis zum Kommunalfriedhof und  Nachtschwärmer aus Alt-Maxglan, Taxham und Freiraum Maxglan können ab Dezember auch den NachtStern auf dem Linienweg des 9ers nutzen“, sagt Peter Brandl, Bereichsleiter Verkehr der Salzburg AG.
 
Albus: Linie 23 wird bis Hanuschplatz verlängert, Linie 27 fährt direkt nach Nonntal
„Die Buslinie 23, welche bisher zwischen Obergnigl, Sam und Hauptbahnhof verkehrte, wird vom Hauptbahnhof weiter in das Zentrum bis zum Hanuschplatz verlängert“, erklärt Hermann Häckl, Geschäftsführer von Albus Salzburg. „Einen großen Vorteil für Studenten und Schüler bringt eine leichte Änderung der Streckenführung bei der Buslinie 27. Die beim Flughafen startende Linie führt über Viehhausen, die Kendlersiedung und Maxglan jetzt direkt zum Unipark Nonntal und nicht wie bisher zum Hauptbahnhof. Somit wird der Schulweg wesentlich sicherer“, ergänzte Hermann Häckl.
 
Oichtental: Start des Sonntagsverkehrs zwischen Dorfbeuern und Weitwörth
Im Vorjahr wurde die Umsetzung des „Konzepts Oichtental“ gestartet. Dieses gemeinsame Konzept von Verkehrsverbund, Salzburger Lokalbahn sowie den Bürgermeistern der Region brachte zusätzliche Verbindungen zwischen der Landeshauptstadt und Nussdorf sowie Dorfbeuern. Bei der Buslinie 111 wurde zwischen Dorfbeuern und Weitwörth-Nussdorf Bahnhof ein Samstagverkehr eingeführt. Mit Fahrplanwechsel wird nun auch an Sonntagen ein stündlicher Busverkehr zwischen Dorfbeuern und Weitwörth-Nussdorf angeboten. Allegra Frommer, Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrsverbund GmbH: „Das Konzept Oichtental zeigt, wie kleinteilig wir den öffentlichen Verkehr an lokale Gegebenheiten anpassen. Ein kleiner Schritt für die Öffi-Welt, ein großer Schritt für jene Menschen, die am Sonntag von Dorfbeuern in die Stadt wollen, denn diese hatten bisher schlicht keinen einzigen Bus!“
 
Schibus-Verkehre: Salzburger Verkehrsverbund wichtiger Partner aller Salzburger Schigebiete
Die Rolle des öffentlichen Verkehrs im touristischen Bereich nimmt an Bedeutung zu. Der Salzburger Verkehrsverbund ist Partner aller Schigebiete im Bundesland Salzburg. Teilweise wird die Leistungsbestellung über den Salzburger Verkehrsverbund als Competence Center abgewickelt, zusätzlich gibt es in den Schiregionen Mitfahrregelungen für Wintersportler in den SVV-Linienbussen. Salzburg ist österreichweit eine der führenden Regionen beim Schibusverkehr: rund 2 Millionen Schibuskilometer werden in dieser Wintersaison bestellt, um Wintersportler umweltfreundlich und bequem zu den Schiliftanlagen zu bringen.
 
Musterkorridor: Fahrplanausweitung auf der Linie 150 zwischen Salzburg und Bad Ischl
Auf der Buslinie 150, der wichtigsten Linie am sogenannten „Musterkorridor“, wird das Busangebot mit Dezember 2016 deutlich erweitert. „Wir können mit der Angebotsausweitung um 320.000 Euro schon viele Wünschen aus der Region umsetzen und kommen dem Ziel des integrierten Taktfahrplans am Musterkorridor einen Riesenschritt näher“, erklärte Allegra Frommer, Geschäftsführerin der Salzburger Verkehrsverbund GmbH. Die wichtigsten Maßnahmen:
 
  • Um 5:40 Uhr startet ein neuer Eilkurs in Bad Ischl, welcher zwischen St. Gilgen und Salzburg nur noch drei Zwischenhalte macht (Ankunft Sbg Hbf um 6:55)
  • Um 7:15 Uhr wird ein neuer Eilkurs von St. Gilgen bis Salzburg geführt (Ankunft Sbg Hbf um 7:56)
  • Um 7:30 Uhr startet eine neue Verbindung von Salzburg nach St. Gilgen. Eine Angebotslücke kann damit geschlossen werden und bietet für Arbeitnehmer in der Region eine gute Anreisemöglichkeit.
  • Von St. Gilgen nach Salzburg wird mit drei zusätzlichen Bussen (ab 13:45, 15:35, 16:35) auf ein stündliches Angebot verdichtet.
  • Der dichtere Sommerfahrplan zwischen St. Gilgen und Salzburg wird auf das ganze Jahr ausgeweitet.
     
    Ausweitung der S-Bahn Verbindungen im Pinzgau
    Das Land Salzburg hat bei den ÖBB zwei zusätzliche Zugpaare für den Pinzgau bestellt. „Die Züge sind die erste Maßnahme für eine lange geforderte Angebotsverbesserung im Pinzgau“, erklärt Landesrat Hans Mayr. „Die vier Züge bringen im Pinzgauer Binnenverkehr zwischen Schwarzach-St. Veit und Saalfelden zusätzliche Fahrtmöglichkeiten mit der S-Bahn. Gleichzeitig verknüpfen die neuen Züge als Verlängerungen der bestehenden S3 die Regionen Zentralraum, Pongau und Pinzgau direkt miteinander. Mit dieser Bestellung von 46.000 Zugkilometer pro Jahr machen Land Salzburg und der Verkehrsverbund einen weiterer Schritt in der Umsetzung eines integrierten Gesamtfahrplans“, so Mayr.
     
    Christian Spanner, Regionalmanager ÖBB-Personenverkehr AG: „Die neuen Züge halten an allen Haltestellen zwischen Freilassing und Saalfelden. Sie bedeuten eine Verdichtung des S-Bahn Angebots im Pinzgau. Vor allem für die kleineren Haltestellen wie Eschenau oder Gries im Pinzgau werden zur Mittagszeit neue Fahrtmöglichkeiten in beide Richtungen geschaffen, welche bisher eindeutig gefehlt haben.“
     
    Die neuen Zugverbindungen im Pinzgau:
    (Freilassing ab 6:07h – Salzburg Hbf. ab 6:21h -) Schwarzach-St. Veit ab 7:41h – Saalfelden an 8:28h
    (Freilassing ab 11:07h – Salzburg Hbf. ab 11:21h - ) Schwarzach-St. Veit ab 12:41h – Saalfelden an 13:28h
    Saalfelden ab 8:35h – Schwarzach-St. Veit ab 9:24h (- Salzburg Hbf. ab 10:42h – Freilassing an 10:54h)
    Saalfelden ab 12:35h – Schwarzach-St. Veit ab 13:24h (- Salzburg Hbf. ab 14:42h – Freilassing an 14:54h)
     
    Direkte Zugverbindung von Wien nach Zell am See und Saalfelden
    Der ÖBB-Railjet „Kitzsteinhorn“ bringt Reisende jeden Samstag direkt von Wien nach Zell am See. Der Zug verlässt Wien Hbf. um 11:30 Uhr und kommt um 15:55 Uhr in Zell am See an. Der Intercity „Kitzbüheler Alpen“ ist ebenfalls eine neue Direktverbindung zwischen Wien und Zell am See sowie Saalfelden. Dieser verkehrt an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. (Wien Hbf ab 7:14h – an Zell am See 11:51h – an Saalfelden 12:00h / ab Saalfelden 16:00h – ab Zell am See 16:10h  – an Wien Hbf 20:37h)
     
    Mehr Railjets für Salzburg
    Ab Fahrplanwechsel weiten die ÖBB auch das Railjet-Angebot deutlich aus. Auf der Strecke Wien - Salzburg werden im Taktverkehr alle ÖBB Intercitys durch neue, moderne Railjets ersetzt. Zwei Mal pro Stunde verkehren dann Railjets zwischen Wien und Salzburg. Ein etwas schnellerer Railjet hält in den Landeshauptstädten entlang der Strecke, ein etwas langsamerer Railjet bleibt zusätzlich in Vöcklabruck, Attnang-Puchheim, Wels Hbf, St.  Valentin, Amstetten und Tullnerfeld stehen.
     
    Über den Arlberg wird das Railjet-Angebot zu einem Stundentakt ausgeweitet. Von Salzburg ist somit stündlich eine Reise nach Vorarlberg möglich.
     
    Auf der Tauernstrecke zwischen Klagenfurt und Salzburg werden ab Fahrplanwechsel täglich vier Railjets pro Richtung unterwegs sein. So können einzelne Umsteigeverbindungen in Villach bzw. Salzburg künftig als Direktverbindung nach Linz oder Wien angeboten werden.
     
    Mit neuen NightJets über Nacht direkt nach Rom, Venedig oder Florenz
    Von Salzburg aus ist mit neuen NightJet Zügen der ÖBB Italiens Hauptstadt Rom ab Mitte Dezember direkt erreichbar. Ebenso sind künftig die italienischen Städte Florenz, Verona, Mailand und Venedig mit NightJet-Verbindungen direkt an Salzburg angebunden.
     
    EN 295 Salzburg (ab 22:02h) – Florenz (an 06:19h) – Rom (an 09:22) / Rückfahrt: EN 294 Rom (ab 19:04) – Florenz (ab 21:49h) – Salzburg (an 06:15h)
    EN 40295 Salzburg (ab 22:02h) – Verona (an 06:35h) – Milano (an 09:10h) / Rückfahrt: EN 40235 Milano (ab 20:40h) – Verona (ab 22:28h) – Salzburg (an 06:15h)
    EN 40463 Salzburg (ab 01:19h) – Venedig (an 08:24h) / Rückfahrt: EN 40236 Venedig (ab 20:57h) – Salzburg (an 04:04h)
 

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